Voller neuer Ideen und Pläne starten wir in das neue Jahr.
Möge es allen Frieden, Harmonie und Gemeinsamkeit bieten.

Voller neuer Ideen und Pläne starten wir in das neue Jahr.
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Seit gut 30 Jahren besuche ich die Frankfurter Buchmesse und habe die Veränderungen der letzten Jahre beobachtet. Heute ist es offensichtlich geworden. Die unglaubliche Vielfalt – das war einmal. Einige Hallen, die früher künstlerische Kleindrucker präsentierten, die Kalendergalerie im langen Durchgang, Fotoausstellungen und Kochevents gehören leider zur Geschichte. Die zahlreichen Buchhandlungs-Ausstatter – ob Möbel oder Bewirtschaftungssoftware – kaum mehr vorhanden. Dafür unglaublich viel Fantasy, Romance, Young Adults-Literatur und Mangas usw. In den Hallen, wo sich früher auch viele Sach- und Wissenschaftsverlage präsentierten, sind die chinesischen Druckwaren-Dienstleister auch schon angekommen. Was auch auffällt, dass viele Verlage ihre alteingesessenen Standorte verloren oder gewechselt haben. Ob man wirklich findet, was man sucht, ist nicht sicher.



Gastland Philippinen – Ein vielleicht wenig bekanntes Land für seine Literatur und die Buchproduktion, umso interessanter der Gastauftritt. Mit einfachen Strukturen wurden Hüttchen aufgestellt wo unterschiedliche Thematiken dargestellt wurden – Literatur, Kultur, Politik und Gesellschaft sowie Kinderbücher. Auf zwei Bühnen waren Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen zu besuchen. Literarisch gibt es zu entdecken:




José Rizal: Noli me tangere – Philippinen, Ende des 19. Jahrhunderts: Der junge, idealistische Ibarra kehrt nach sieben Jahren Studium aus Europa in seine Heimat zurück – voller Erneuerungsdrang für sein Land und im Liebesrausch für die schöne María Clara. Doch seine Hoffnungen werden schnell zerschlagen, denn die von ihm so geliebte Gesellschaft ist zerfressen von Korruption, Unterdrückung und religiösem Dogmatismus. Nicht das philippinische Volk hält die Zügel in der Hand, sondern die spanischen Kolonialherren mitsamt ihrem machtbesessenen katholischen Klerus. Ibarras Vorhaben, eine Schule zu bauen, eskaliert zu einer Spaltung zwischen Kirche, Gouverneuren und dem einfachen Volk, und viel zu spät erkennt er, wie sich seine private Fehde mit dem Gemeindepfarrer in eine infernale Intrige verwandelt. Erst als sich auch María Clara von ihm abwendet, wird Ibarra bewusst, welch mächtigem Gegner er sich gegenübersteht.

Der diesjährige Literaturnobelpreis geht an den ungarischen Schriftsteller und Drehbuchautor László Krasznahorkai, der 1954 in Gyula geboren wurde.
2015 wurde er bereits mit dem International Booker Prize für sein Gesamtwerk geehrt, dieses Jahr nun der Literaturnobelpreis.
Wir sind interessiert, in sein Werk einzutauchen. Seine Texte sind in viele Sprachen übersetzt worden – auf deutsch sind folgende Titel erschienen:
Link zur Autorenseite beim S. Fischer Verlag: https://www.fischerverlage.de/autor/laszlo-krasznahorkai-1005204
Erste Reaktion – Telefon-Interview mit dem Preisträger: https://www.youtube.com/watch?v=cM7Pwsu2L8s
Eine kleine Presseschau:
Erste Reaktion – Telefon-Interview mit dem Preisträger: https://www.youtube.com/watch?v=cM7Pwsu2L8s
Copyright Foto: By Hpschaefer http://www.reserv-art.de – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53251723
Auch dieses Jahr lockt die Frankfurter Buchmesse vom 15. -19. Oktober wieder mit dem Gastland Philippinen. So stellt sich das Gastland vor:
https://www.buchmesse.de/themen-programm/ehrengast
Wir sind gespannt auf die Begegnungen dieses Jahr.


Am 24. Januar 2025 liest Tenzin Wangmo Frapolli aus dem von Bettina Föllmi-Zinnenlauf übersetzten Buch „Karmische Irrwege zum Glück“. Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im tibetisch-asiatischen Kulturzentrum Songtsen House in Zürich Oerlikon statt. Weitere Informationen finden Sie hier:
https://songtsenhouse.ch/veranstaltungen/karmische-irrwege-zum-glueck/
Und Friede auf Erden


Karmische Irrwege zum Glück – Tibetische Märchen von Tenzin Wangmo, ins Deutsche übertragen von Bettina Föllmi, erscheint Anfang November 2024 im Verlag Prong Press. Bilder vom Treffen mit der Autorin Tenzin Wangmo und dem Verleger Rolf Bächi anlässlich der Frankfurter Buchmesse und der Buchpräsentation im Tibethaus Frankfurt.






Am Donnerstag 17. und Freitag 18. Oktober waren wir auf der Frankfurter Buchmesse. Vieles hat sich in den letzten Jahren verändert, es sind deutlich weniger Verlage präsent und auch einige Veranstaltungsorte wie zum Beispiel den Antiquariats-Shop, die Kochbuch-Bühne oder die Präsentation der schönsten Bücher waren nicht mehr da.
Hier einige Eindrücke vom Auftritt des Gastlandes Italien. Nächstes Jahr ist Philippinien als Gastland präsent.





Gestern erhielt Martina Hefter den Deutschen Buchpreis 2024 für ihren Roman „Hey guten Morgen, wie geht es Dir?“, erschienen bei Klett-Cotta. Herzlichen Glückwunsch! Wir sind neugierig auf die Lektüre.
Hier paar Links zum Weiterlesen:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/martina-hefter-hey-guten-morgen-rezension-100.html